Dienstag, 18.01.2011

Das Datenmodell

Ein gemeinsames Datenmodell mit einer einheitlichen Datenstruktur bildet den Kern der TGA-Programme. Der Vorteil liegt auf der Hand: einmal erfassen – mehrmals nutzen!

Für Berechnungen im Rahmen der technischen Gebäudeausrüstung sind Daten von Gebäudehülle- und struktur, Bauteilen, Produkten (z.B. Heizkessel, Wärmepumpen) oder auch Umgebungsdaten erforderlich. Nicht alle Programme benötigen alle Daten-Gruppen. Zur Erstellung von Energieausweisen werden andere Angaben benötigt, als zur Berechnung der Heizlast.

Die Kühllastberechnung berücksichtigt umfassende Klimadaten. Für den hydraulischen Abgleich sollten Produktdaten von Pumpen und Sonderbauteilen zur Verfügung stehen.

Das Datenmodell ermöglicht den intelligenten Datenaustausch zwischen allen Programmmodulen der TGA-Software. Die fachgerechte Strukturierung der Gebäudedaten gewährleistet – bei einmaliger Erfassung bzw. Eingabe – die Nutzung der selbigen für die verschiedenen Anforderungen. Das im Arbeitsprozess befindliche Modul extrahiert die für den jeweiligen Rechenprozess benötigten Daten.

Die Daten können manuell, über Schnittstellen (IFC) oder grafisch erfasst werden. Vorteil der grafischen Erfassung mit ETU/Hottgenroth CAD-Produkten: Jeder Arbeitsschritt lässt sich sofort in der 3D-Ansicht nachvollziehen und visuell kontrollieren. Die eingegebenen Daten werden entsprechend der Datenstruktur des Datenmodells aufbereitet.

Das Datenmodell der TGA-Software aus dem Hause ETU/Hottgenroth unterstützt den Planer nachhaltig in den Bereichen Sanierung, Neubau und Modernisierung bzw. Umbau.

Das Datenmodell in seiner Funktion als digitale Planungsunterstützung erhöht die Qualität der Projektumsetzung, vermeidet Planungsfehler und spart Zeit und Kosten.